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Pressemitteilung 286/2015

16.07.2015 - 286/2015
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr in Niederbayern nimmt weiter zu
Regierung ordnet vorsorglich Luftbeobachtung für morgen (17. Juli 2015) und das kommende Wochenende (18. bis 19. Juli 2015) an

Da die allgemeine Trockenheit weiterhin anhält, nimmt die Waldbrandgefahr in Niederbayern weiter zu. Die Regierung von Niederbayern ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für morgen (17. Juli 2015) und das kommende Wochenende (18. bis 19. Juli 2015) als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung in besonders gefährdeten Gebieten an.

Aufgrund der fehlenden Niederschläge der vergangenen Tage besteht aktuell in Niederbayern vielerorts hohe Waldbrandgefahr. Nach den Wettervorhersagen sind auch in den nächsten Tagen keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten, die zu einer Entspannung führen würden. Vereinzelte Gewitter ändern an der Gesamtlage derzeit wenig. Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung durch ausgebildete Luftbeobachter erfolgt auf der sog. Bayerwaldroute und der Südwestroute. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten an den Flugplätzen Vilshofen und Arnbruck sowie von den Flugplätzen Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle und Eggenfelden.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.