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Pressemitteilung 49/2015

15.01.2015 - 49/2015
Niederbayern / Wirtschaft
Gemeinsam für die regionale Entwicklung
INTERREG-Programm Österreich-Bayern startet in diesem Frühjahr

Pm15049Wolfgang Maier, Leiter des Sachgebiet
Wirtschaftsförderung der Regierung,
überreicht dem österreichischen Konsul
für Handelsangelegenheiten, Dr. Michael
Scherz,in München ein erstes Exemplar
des Kooperationsprogrammes.
Foto: Regierung von Niederbayern

Der offizielle Startschuss für das INTERREG-Programm Österreich-Bayern 2014-2022 fällt in diesem Frühjahr. Das Programm ist mit einem Fördervolumen von 54,5 Millionen Euro ausgestattet. Der Freistaat Bayern hat gemeinsam mit den angrenzenden österreichischen Bundesländern ein grundlegend neues Kooperationsprogramm erarbeitet. Auch die Wirtschaftsabteilung der Regierung von Niederbayern war intensiv daran beteiligt.

Wolfgang Maier, Leiter des Sachgebiets Wirtschaftsförderung der Regierung, hat dem österreichischen Konsul für Handelsangelegenheiten, Dr. Michael Scherz, in München ein erstes Exemplar des Kooperationsprogrammes überreicht.

Die Regierung wird als regionale Koordinierungsstelle für die Prüfung und Abwicklung zuständig sein und dabei eng mit der EUREGIO Bayerwald-Böhmerwald-Unterer Inn zusammenarbeiten. Die EUREGIO wird auch künftig das Förderverfahren für Kleinprojekte abwickeln und potenzielle Antragsteller bei der Erstellung der durchaus komplexen Antragsunterlagen unterstützen.

In Niederbayern können Anträge aus den Landkreisen Regen, Freyung-Grafenau, Deggendorf, Passau, Rottal-Inn, Dingolfing-Landau und Landshut sowie aus den kreisfreien Städten Passau und Landshut gestellt werden. In Ausnahmefällen können auch Projekte aus den Landkreisen Straubing-Bogen und Kelheim genehmigt werden.

Zum ersten Mal seit Einführung der INTERREG-Programme können auch Unternehmen – vor allem kleine und mittlere Unternehmen – unterstützt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass zwischen bayerischen und österreichischen Unternehmen eine intensive Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung stattfindet. Ebenso können Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit bis zu 75 Prozent gefördert werden. Wie bisher können auch Projekte aus den Bereichen Kultur und Natur insbesondere unter grenzüberschreitenden touristischen Aspekten und Kleinprojekte – Projekte bis 25.000 Euro -, eine Förderung erhalten.