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Pressemitteilung 52/2015

15.01.2015 - 52/2015
Niederbayern / Kommunales
Rund 49 Millionen Euro für die Krankenhäuser in Niederbayern im Jahr 2014

Der Regierung von Niederbayern standen über 27 Millionen Euro an Fördermitteln für 15 große Baumaßnahmen an niederbayerischen Krankenhäusern zur Verfügung.

Damit ergab sich gegenüber dem Vorjahr 2013 (rund 25 Millionen Euro) eine Steigerung um 8 Prozent im Jahreskrankenhausbauprogramm des Freistaates Bayern.

Für ganz Bayern umfasste das Programm 2014 übrigens ein Fördervolumen von rund 268 Millionen Euro für 95 Großbau-Einzelmaßnahmen.

Im Einzelnen wurden 2014 in Niederbayern folgende Krankenhaus-Großbaumaßnahmen gefördert:

  • Klinikum Landshut – Internistische Intensivversorgung – 3 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7,97 Millionen Euro)
  • Kinderkrankenhaus St. Marien Landshut –Strukturverbesserung OP-Abteilung, Aufwachraum und Zentralsterilisation – 2 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 5,7 Millionen Euro)
  • Krankenhaus Landshut-Achdorf – Anpassung/Erweiterung OP-Abteilung, Entbindung, Neonatologie – 4 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 9,88 Millionen Euro)
  • Bezirkskrankenhaus Landshut – Erweiterung und Neustrukturierung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie – 1 Million Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7,19 Millionen Euro)
  • Klinikum Passau – Errichtung Intermediate-Care – 0,25 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7 Millionen Euro)
  • Kinderklinik Dritter Orden Passau – Neustrukturierung Neonatologie – 0,40 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 5,96 Millionen Euro)
  • Bezirkskrankenhaus Passau – Errichtung psychiatrische Vollversorgungsklinik – 0,87 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 13,13 Millionen Euro)
  • Bezirksklinikum Mainkofen – Umstrukturierung und Erweiterung Haus C 3 – 0,24 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 11,99 Millionen Euro)
  • DONAUISAR Klinikum Deggendorf – Ausbau Bettenhaus Ost und Einrichtung Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (5. Bauabschnitt) – 0,76 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 10,8 Millionen Euro)
  • DONAUISAR Klinikum Deggendorf –Verlegung/Erweiterung Dialyse (6. Bauabschnitt) -1,65 Millionen Euro ( vorgesehene Gesamtförderung 3,06 Millionen Euro)
  • Kreiskrankenhaus Grafenau – Erweiterung, Anpassung Funktionsbereich und Intensivpflege – 3,50 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7,8 Millionen Euro)
  • Kreiskrankenhaus Freyung – Sanierung OP-Abteilung, Pflegebereiche – 3,00 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 12,3 Millionen Euro)
  • Kreiskrankenhaus Vilshofen – Neubau zentrale Verwaltung – 1,5 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 2,09 Millionen Euro)
  • Kreiskrankenhaus Viechtach – Erweiterung Funktionstrakt – 3,2 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 10,55 Millionen Euro)
  • DONAUISAR Klinikum Dingolfing – Ausbau Pflege, Entbindung – 1,68 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 8,08 Millionen Euro)

Außerdem bewilligte die Regierung rund 3,8 Millionen Euro für 14 kleinere Baumaßnahmen sowie rund 18,5 Millionen Euro für die Beschaffung von medizinischen Geräten bei den 37 niederbayerischen Krankenhäusern laut Krankenhausplan des Freistaates Bayern.

Sämtliche Fördermittel stellte der Bayerische Landtag über das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bereit.

Für die flächendeckende Verbesserung der akutstationären Versorgung Niederbayerns bedeuten diese Investitionsmittel einen beachtlichen Schub. Die Krankenhausträger konnten die eingeplanten Mittel entsprechend dem Baufortschritt zur Auszahlung abrufen und wurden dadurch von Zwischenfinanzierungen entlastet. Der Regierung von Niederbayern ist deshalb sehr an einer zügigen Auszahlung der Fördermittel gelegen. In ihre Zuständigkeit fallen in diesem Zusammenhang auch die Prüfung und Begleitung der Bau- und Beschaffungsmaßnahmen in baufachlicher, medizintechnischer und förderrechtlicher Hinsicht. Nach Beendigung der Förderprojekte gehört dazu auch die Prüfung der ordnungsgemäßen Verwendung der ausbezahlten Fördermittel.