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Pressemitteilung 10/2016

07.01.2016 - 10/2016
Stadt Landshut / Städtebau
Erfolgreiche Förderung von Städten und Gemeinden
22 Millionen Euro Städtebaufördermittel für Niederbayern im Jahr 2015

Die Städtebauförderung in Niederbayern kann wieder auf ein erfolgreiches Förderjahr zurückblicken: Wie im Vorjahr haben Bund und Land 2015 für die Städte und Gemeinden in Niederbayern rund 22 Millionen Euro Städtebaufördermittel bereitgestellt. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen konnten damit Projekte von rund 36 Millionen Euro umgesetzt werden. Mit dieser anhaltend hohen Mittelzuweisung unterstreichen Bund und Freistaat die Bedeutung, die sie den Städtebauförderungsprogrammen beimessen, mit denen unsere Städte und Gemeinden die notwendigen Umstrukturierungen umsetzen und die regionale Wirtschaft fördern können.

Ausreichende Fördermittel sind ein wichtiger Impuls für die Entwicklung Niederbayerns. Aber Geld allein bringt keine Projekte in Gang. Gerade in den strukturschwächeren Teilen Niederbayerns beweisen Städte und Gemeinden immer wieder große Kreativität, Umstrukturierungsprozesse in Gang zu bringen. Eine große Rolle spielen dabei die Entwicklungskonzepte und Planungen im Vorfeld der eigentlichen Maßnahmen. Eine gut geplante Strategie ist häufig Voraussetzung dafür, dass Fördermittel auf fruchtbaren Boden fallen und neben den Projekten der Kommunen auch weitere Vorhaben Dritter in Gang kommen.

Ein gelungenes Beispiel aus der Stadt Landshut ist der Beginn der Sanierung des Franziskanerklosters in Landshut. Um den Erhalt des Baudenkmals nicht zu gefährden, wurde bereits im Jahr 2013 der Ost-Flügel der ehemaligen Klosteranlage statisch gesichert. Ziel der Stadt Landshut ist es, am Prantlgarten, in unmittelbarer Nachbarschaft des König-Museums, in den denkmalgeschützten Gemäuern des ehemaligen Franziskanerklosters das Stadtmuseum zu etablieren. In Kombination mit einem Museumscafé soll hier in mehreren Bauabschnitten ein Ort der Begegnung entstehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger und Besucher sollen sich dort anhand von vielfältigen Exponaten über die Geschichte der Stadt Landshut informieren können.

Die Kosten für die Sanierung des Ost-Flügels des Franziskanerklosters betragen rund 3,5 Millionen Euro. Hiervon erhält die Stadt Landshut einen Zuschuss aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro.

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Kreuzgang des Ostflügels des Franziskanerklosters nach der statischen Sicherung. Foto: Regierung von Niederbayern

Zahlen für 2016 liegen noch nicht vor. Eine gravierende Änderung der Fördersituation ist jedoch nicht zu erwarten. Alle Städtebauförderungskommunen in Niederbayern können deshalb damit rechnen, dass für die von Ihnen vorbereiteten Projekte ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen werden.