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Pressemitteilung 81/2016

04.03.2016 - 81/2016
Landkreis Dingolfing-Landau / Straßenbau
Regierung von Niederbayern leitet das Planfeststellungsverfahren für Direktrampe an Autobahnanschlussstelle Landau a. d. Isar ein

Die Regierung von Niederbayern hat auf Antrag des Staatlichen Bauamtes Landshut für den Neubau einer Direktrampe zwischen der A 92 und der B 20 an der bestehenden Anschlussstelle Landau a. d. Isar das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Der erhebliche Abbiegeverkehr von der A 92 aus Richtung Landshut nach Landau a. d. Isar auf die B 20 muss derzeit die B 20 unterqueren um dann als sog. „Linkseinbieger“ in die B 20 einzufahren. Weil dabei der starke durchgehende Verkehrsstrom der B 20 gekreuzt werden muss, entstehen auf der Zufahrtsrampe oft lange Rückstaus. Die hohen Verkehrsbelastungen und die langen Wartezeiten führen immer wieder auch zu schweren Verkehrsunfällen.

Das Staatliche Bauamt Landshut und die Autobahndirektion Südbayern wollen deshalb zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit auf der A 92 und der B 20 die Autobahnanschlussstelle Landau a. d. Isar mit einer Direktrampe nachrüsten. Die Rampe liegt im süd-westlichen Quadranten und hat eine Länge von ca. 370 m sowie 250 m lange Ausfädelungsstreifen aus der A 92 und 150 m lange Einfädelungsstreifen in die B 20. Die Kosten werden auf rund 2,4 Millionen Euro geschätzt.

Die Planunterlagen können im Markt Pilsting und in der Stadt Landau a. d. Isar eingesehen werden. Ort und Zeit der Auslegung werden dort öffentlich bekanntgemacht. Die Planung kann auch auf der Internetseite der Regierung von Niederbayern eingesehen werden.

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Planskizze für die Direktrampe an Autobahnanschlussstelle Landau a. d. Isar. Bild: Regierung von Niederbayern