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Pressemitteilung 15/2017

27.01.2017 - 15/2017
Niederbayern / Kommunales
Rund 45,60 Millionen Euro für die Krankenhäuser in Niederbayern im Jahr 2016

Der Regierung von Niederbayern standen 21,58 Millionen Euro an Fördermitteln für 14 große Baumaßnahmen an niederbayerischen Krankenhäusern zur Verfügung.

Für ganz Bayern umfasste das Programm 2016 ein Fördervolumen von rund 393 Millionen Euro für 96 Großbau-Einzelmaßnahmen.

Im Einzelnen wurden 2016 in Niederbayern folgende Projekte gefördert:

  1. Kinderkrankenhaus St. Marien Landshut - Strukturverbesserung - 0,34 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 6,21 Millionen Euro)
  2. Kinderkrankenhaus St. Marien Landshut - Strukturverbesserung OP-Abteilung, Aufwachraum und Zentralsterilisation - 1,57 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 5,86 Millionen Euro)
  3. Krankenhaus Landshut-Achdorf - Pflegeerweiterung und Strukturverbesserung Funktionsbereich (5. Bauabschnitt) - 1 Million Euro (vorgesehene Gesamtförderung 14,52 Millionen Euro)
  4. Bezirkskrankenhaus Landshut - Erweiterung und Neustrukturierung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (Haus 3) - 1,68 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7,19 Millionen Euro)
  5. Kinderklinik Dritter Orden Passau - Neustrukturierung Neonatologie - 2,24 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 6,45 Millionen Euro)
  6. Bezirksklinikum Mainkofen - Umstrukturierung und Erweiterung Haus C 3 - 2,11 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 11,99 Millionen Euro)
  7. Bezirksklinikum Mainkofen - Neustrukturierung in den Pflege- und Therapiebereichen für Allgemeinpsychiatrie, Krisenstation und Suchtbehandlung (1. Bauabschnitt) - 1,97 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 19,37 Millionen Euro)
  8. DONAUISAR Klinikum Deggendorf - Anpassung Funktionsbereich, insb. OP-Abteilung und Urologie (7. Bauabschnitt) - 3,90 Millionen Euro ( vorgesehene Gesamtförderung 19,54 Millionen Euro)
  9. DONAUISAR Klinikum Deggendorf - Dachlandeplatz für Hubschrauber - 1,46 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 2,60 Millionen Euro)
  10. Kreiskrankenhaus Grafenau - Erweiterung, Anpassung Funktionsbereich und Intensivpflege -
    0,97 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 7,8 Millionen Euro)
  11. Kreiskrankenhaus Freyung - Anpassung Intensivbereich und Entbindung (3. Bauabschnitt) -
    1,46 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 5,18 Millionen Euro)
  12. Kreiskrankenhaus Freyung - Sanierung OP-Abteilung und Pflegebereiche (2. Bauabschnitt) -
    0,29 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 10,84 Millionen Euro)
  13. Arberlandklinik Viechtach - Erweiterung Funktionstrakt West (2. Bauabschnitt) -
    1,31 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 3,89 Millionen Euro)
  14. Goldberg-Klinik Kelheim - Ersatzneubau Bauteil B - Teilbereich (4. Bauabschnitt) -
    1,27 Millionen Euro (vorgesehene Gesamtförderung 11,08 Millionen Euro)

Außerdem bewilligte die Regierung rund vier Millionen Euro für acht kleinere Baumaßnahmen sowie rund 20 Millionen Euro für die Beschaffung von medizinischen Geräten bei den 36 niederbayerischen Krankenhäusern bzw. Betriebsstätten laut Krankenhausplan des Freistaates Bayern.

Sämtliche Fördermittel stellte der Bayerische Landtag über das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat sowie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bereit.

Für die flächendeckende Verbesserung der akutstationären Versorgung Niederbayerns bedeuten diese Investitionsmittel einen beachtlichen Schub. Die Krankenhausträger konnten die eingeplanten Mittel entsprechend dem Baufortschritt zur Auszahlung abrufen und wurden dadurch von Zwischenfinanzierungen entlastet. Der Regierung von Niederbayern ist deshalb sehr an einer zügigen Auszahlung der Fördermittel gelegen. In ihre Zuständigkeit fallen in diesem Zusammenhang auch die Prüfung und Begleitung der Bau- und Beschaffungsmaßnahmen in baufachlicher, medizintechnischer und förderrechtlicher Hinsicht. Nach Beendigung der Förderprojekte gehört dazu auch die Prüfung der ordnungsgemäßen Verwendung der ausbezahlten Fördermittel.