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Pressemitteilung 2/2017

03.01.2017 - 2/2017
Landkreis Dingolfing-Landau / Städtebau
21 Millionen Euro Städtebauförderung für Niederbayern im Jahr 2016
Fördertopf 2017 noch besser gefüllt

 

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Mehrgenerationenpark der Stadt Dingolfing
Foto: Regierung von Niederbayern

Die Städtebauförderung in Niederbayern kann wieder auf ein erfolgreiches Förderjahr zurückblicken: Rund 21 Millionen Euro Städtebaufördermittel haben der Deutsche Bundestag und der Bayerische Landtag 2016 für die Städte und Gemeinden in Niederbayern bereitgestellt.

Zusammen mit den Mitteln der Kommunen konnten damit Projekte für rund 35 Millionen Euro umgesetzt werden, freut sich Regierungspräsident Rainer Haselbeck. "Mit dieser anhaltend hohen Mittelzuweisung unterstreichen Bund und Freistaat die Bedeutung, die sie den Städtebauförderungsprogrammen bei der notwendigen Umstrukturierung unserer Städte und Gemeinden und bei der Förderung der regionalen Wirtschaft beimessen", so Haselbeck.

Ein gelungenes Beispiel aus dem Landkreis Dingolfing-Landau ist der Mehrgenerationenpark der Stadt Dingolfing. Der Park bietet für alle Altersgruppen Möglichkeiten der spielerischen Bewegung und des Aufenthalts im Freien. Auf einer Gewerbebrache wurden neben einem Fitnessparcours und einem Pétanqueplatz auch Spielflächen für Kinder und eine Kneippanlage am Asenbach zur Erholung eingerichtet. Die einzelnen Stationen sind über einen Rundweg erschlossen. Am Zugangsbereich befinden sich ein öffentliches WC und eine Ladestation für E-Bikes. Mit dem Mehrgenerationenpark am Pappelweg gibt es zusammen mit dem Skater Park Freizeitmöglichkeiten für alle Generationen.
Die förderfähigen Kosten für die Errichtung des Parks belaufen sich auf 594.000 Euro. Davon erhält die Stadt Dingolfing aus dem Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" einen Zuschuss von 356.600 Euro.

"Der Städtebau-Fördertopf 2017 wird sogar noch besser gefüllt sein", kündigt Regierungspräsident Rainer Haselbeck an. Alle Gemeinden, die ein Städtebauförderungsprogramm in Anspruch nehmen, können mit einer zeitnahen Bezuschussung ihrer förderfähigen Projekte rechnen. So wird der Bund 2017 sein Engagement in der Städtebauförderung erheblich ausweiten. Der Freistaat Bayern wird jeden Euro, den der Bund mehr gibt, kofinanzieren. Die Programme "Stadtumbau-West" und insbesondere "Soziale Stadt" werden erheblich aufgestockt. Hinzu kommt das völlig neue Programm "Zukunft Stadtgrün", mit dem Städte und Gemeinden Schwerpunkte beim Klimaschutz und Grünflächen setzen können. Neu ist auch die Initiative "Integration im Quartier", mit der Städte und Gemeinden städtebauliche Planungen zur Integration umsetzen können. Weitere Informationen dazu wird die Oberste Baubehörde in nächster Zeit bekannt geben.