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Pressemitteilung 208/2017

19.06.2017 - 208/2017
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr nimmt weiter zu
Regierung von Niederbayern ordnet im Bayerischen Wald vorsorglich Luftbeobachtung für Dienstag, den 20. Juni, an

Wegen erhöhter Waldbrandgefahr hat die Regierung von Niederbayern im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für Dienstag, 20. Juni, als Maßnahme des vorbeugenden Katastrophenschutzes Luftbeobachtung auf der sogenannten Bayerwaldroute angeordnet. Gestartet wird von den Stützpunkten der Luftrettungsstaffel Bayern in Vilshofen und Arnbruck. Überflogen werden vor allem die Landkreise Regen und Freyung und das niederbayerische Donautal.

Für das Gebiet des Bayerischen Walds besteht nach dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes durchgängig die Warnstufe 4 (hohe Waldbrandgefahr), teilweise sogar die Warnstufe 5 (sehr hohe Waldbrandgefahr). Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

Die Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen aus den Reihen der Katastrophenschutz- und Forstbehörden.