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Pressemitteilung 212/2017

22.06.2017 - 212/2017
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr: Regierung von Niederbayern ordnet Beobachtungsflüge über das ganze Wochenende an

Die Anordnung von Beobachtungsflügen des vorbeugenden Katastrophenschutzes hat die Regierung von Niederbayern auch über das kommende Wochenende hinaus verlängert. Die anhaltende hochsommerliche Witterungsphase kann durch einzelne lokale, wenn auch möglicherweise kräftige Gewitter unterbrochen werden. Es wird aber keine durchgreifende Änderung der anhaltenden Trockenheit und sehr hohen Waldbrandgefahr erwartet. Die Waldbrandluftbeobachtung wurde deshalb für ganz Niederbayern bis einschließlich Montag, 26.Juni ausgeweitet.

Die "Bayerwaldroute" wird von den Stützpunkten der Luftrettungsstaffel Bayern in Vilshofen und Arnbruck aus überflogen. Für die Befliegung der "Westroute" starten die Luftbeobachter von Landshut, Eggenfelden und Straubing-Wallmühle. Auf beiden Routen sind täglich mehrere Starts in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten geplant.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten an den fünf niederbayerischen Stützpunkten der Luftrettungsstaffel. Die Luftbeobachter kommen aus den Reihen der Katastrophenschutz- und Forstbehörden.