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Pressemitteilung 217/2017

29.06.2017 - 217/2017
Niederbayern / Umwelt
Intensive Zusammenarbeit im Unwetterfall stärken
Fachleute für Bodenschutz treffen sich an der Regierung von Niederbayern

Mit welchen Schadstoffen muss man bei der Räumung von Straßengräben und Gewässern rechnen? Wie können das anfallende Erdmaterial und Baggergut weiter genutzt werden? Was ist bei der landwirtschaftlichen Verwertung oder bei Geländeauffüllungen - fachlich und rechtlich - zu beachten? Welche Aufgaben hat die Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern?

Zu diesen wichtigen Fragen haben sich in der vergangenen Woche Fachleute für Bodenschutz aus dem Landesamt für Umwelt, der Landesanstalt für Landwirtschaft, der Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern, den Wasserwirtschaftsämtern und dem Fachzentrum für Agrarökologie aus dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Straubing mit Vertretern der Kreisverwaltungsbehörden und den kreisfreien Städten an der Regierung von Niederbayern getroffen.

Im Hinblick auf die in Zukunft häufiger zu erwartenden Starkregenereignisse lag ein Fokus der Diskussion auf dem Erosions-Schutz landwirtschaftlich genutzter Böden. Ziel der Besprechung - auch vor dem Hintergrund der Unwetterschäden der letzten Jahre - war es, die Zusammenarbeit der zuständigen Behörden weiter auszubauen, um einen optimalen Schutz für die wertvollen Ackerböden zu gewährleisten und ein Abschwemmen des Bodens in Gewässer zu verhindern.

Die Überarbeitung des Altlastenkatasters und natürlich vorkommendes Arsen in den Böden Bayerns waren weitere Themen, die die Fachleute diskutierten.

Pm17217Robert Brandhuber von der Landesanstalt für Landwirtschaft stellte den Fachleuten das Ablaufschema zur Gefahrenabwehr bei Bodenerosion mit den jeweiligen Zuständigkeiten vor. Foto: Regierung von Niederbayern