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Pressemitteilung 228/2017

07.07.2017 - 228/2017
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr in Niederbayern weiterhin sehr hoch
Regierung ordnet vorsorglich weitere Luftbeobachtung für den 7. Juli sowie über das gesamte Wochenende an

Da die allgemeine Trockenheit und die hohen Temperaturen weiterhin anhalten, ist die Waldbrandgefahr in Niederbayern sehr hoch. Die Regierung von Niederbayern ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für Freitag, 07. Juli, Samstag, 08. Juli, sowie am Sonntag, 09. Juli, zur vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung in besonders gefährdeten Gebieten an. Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung durch ausgebildete Luftbeobachter erfolgt auf der sogenannten Bayerwald- und Südwestroute. Die angeordneten Flüge starten an den Flugplätzen Vilshofen und Arnbruck sowie von den Flugplätzen Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle und Eggenfelden.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.