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Pressemitteilung 255/2017

03.08.2017 - 255/2017
Niederbayern / Gesellschaft
Bayerischer Landessportverband stellt Bundesprogramm „Integration durch Sport“ vor

Sport bringt die Menschen zusammen. Das gilt für jedes Alter, jede Sprache und jedes Herkunftsland. Dieser Gedanke liegt dem Bundesprogramm "Integration durch Sport" (IDS) zu Grunde. Sportvereine, die sich für die Integration von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund engagieren, werden mit Hilfe dieses Programms mit vielem versorgt, was sie für die integrative Arbeit benötigen.

Der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes e.V. (BLSV) Udo Egleder, der Leiter der Geschäftsstelle des BLSV in Niederbayern Tobias Riedl und der IDS-Bildungsreferent Mathias Krenski besuchten kürzlich Regierungspräsident Rainer Haselbeck, um für das Programm zu werben.

Die Gesprächspartner tauschten sich darüber aus, wie die Regierung von Niederbayern den IDS-Bildungsreferenten unterstützen kann. Dass Sport der richtige Ansatz ist, um die Integration voranzubringen, davon ist Regierungspräsident Haselbeck überzeugt: "Sport ist eine der unkompliziertesten Möglichkeiten, um miteinander in Kontakt zu kommen, Sprachbarrieren spielen da erst einmal keine große Rolle." Haselbeck kündigte an, bei Sportvereinen und Kommunen für "Integration durch Sport" zu werben.

Einig waren sich die Gesprächspartner, bei diesem wichtigen Thema im Austausch miteinander zu bleiben.

Ziel des Programms "Integration durch Sport" ist, die Menschen auf dem Weg zur interkulturellen Öffnung ihres Sportvereins zu beraten und zu begleiten. Der IDS-Bildungsreferent steht den Vereinen dabei mit wertvollen fachlichen Tipps und auch mit finanzieller Unterstützung zur Seite. Die Vereine können so Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund konkrete, niederschwellige Hilfe anbieten, die oft über reine Sportkurse oder Trainingsgruppen hinausreichen. In Niederbayern gibt es mittlerweile 11 Integrations-Stützpunktvereine, die sich in besonderer Weise für das Thema  Integration einsetzen.

Beeindruckt zeigte sich der Regierungspräsident von der Verankerung des Landessportverbands in der niederbayerischen Bevölkerung. 35 Prozent der Niederbayern sind Mitglieder im BLSV, alle 55 Fachsportarten sind vertreten.

Pm17255Von links: Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Udo Egleder, Bezirksvorsitzender Niederbayern des BLSV, Sigrid Puschert-Sedlmeier, Leiterin des Sachgebiets Flüchtlingsbetreuung und Integration an der Regierung von Niederbayern, Tobias Riedl, Geschäftsstellenleiter des BLSV Niederbayern, Matthias Krenski, IDS-Bildungsreferent Foto: Regierung von Niederbayern