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Pressemitteilung 4/2017

03.01.2017 - 4/2017
Landkreis Kelheim / Städtebau
Erfolgreiche Förderung von Städten und Gemeinden
21 Millionen Euro Städtebauförderung für Niederbayern im Jahr 2016

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Der neugestaltete Stadt- und Kirchplatz lädt
jetzt zum Verweilen ein.
Foto: Petra Schober, München

Die Städtebauförderung in Niederbayern kann wieder auf ein erfolgreiches Förderjahr zurückblicken: Rund 21 Millionen Euro Städtebaufördermittel haben der Deutsche Bundestag und der Bayerische Landtag 2016 für die Städte und Gemeinden in Niederbayern bereitgestellt.

Zusammen mit den Mitteln der Kommunen konnten damit Projekte für rund 35 Millionen Euro umgesetzt werden, freut sich Regierungspräsident Rainer Haselbeck. "Mit dieser anhaltend hohen Mittelzuweisung unterstreichen Bund und Freistaat die Bedeutung, die sie den Städtebauförderungsprogrammen bei der notwendigen Umstrukturierung unserer Städte und Gemeinden und bei der Förderung der regionalen Wirtschaft beimessen", so Haselbeck.

Ein gelungenes Beispiel aus dem Landkreis Kelheim ist die Neugestaltung des Stadtplatzes und Kirchplatzes in Neustadt a.d. Donau. Da die gesamte Innenstadt durch ein hohes Verkehrsaufkommen kaum Aufenthaltsqualität bot, hat die Stadt den Wettbewerb "Neugestaltung von Straßen und Plätzen" initiiert. Der Siegerentwurf hatte zum Ziel, den zentralen Innenstadtbereich mit Stadt- und Kirchplatz zu einer Einheit zu verbinden. Dazu wurde die Fahrbahnbreite zugunsten der Gehbereiche, deren Oberflächen aus gehfreundlichem Dolomit bestehen, reduziert. Am Stadtplatz entstand ein kleiner Brunnen mit Sitzblöcken, die sowohl Bewohner als auch Besucher der Innenstadt zum Verweilen einladen.

Die Kosten für die Neugestaltung des Stadtplatzes und Kirchplatzes betragen rund 6,1 Millionen Euro. Davon erhält die Stadt Neustadt a.d. Donau einen Zuschuss aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" in Höhe von rund 3,76 Millionen Euro.

"Der Städtebau-Fördertopf 2017 wird sogar noch besser gefüllt sein", kündigt Regierungspräsident Rainer Haselbeck an. Alle Gemeinden, die ein Städtebauförderungsprogramm in Anspruch nehmen, können mit einer zeitnahen Bezuschussung ihrer förderfähigen Projekte rechnen. So wird der Bund 2017 sein Engagement in der Städtebauförderung erheblich ausweiten. Der Freistaat Bayern wird jeden Euro, den der Bund mehr gibt, kofinanzieren. Die Programme "Stadtumbau-West" und insbesondere "Soziale Stadt" werden erheblich aufgestockt. Hinzu kommt das völlig neue Programm "Zukunft Stadtgrün", mit dem Städte und Gemeinden Schwerpunkte beim Klimaschutz und Grünflächen setzen können. Neu ist auch die Initiative "Integration im Quartier", mit der Städte und Gemeinden städtebauliche Planungen zur Integration umsetzen können. Weitere Informationen dazu wird die Oberste Baubehörde in nächster Zeit bekannt geben.