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Pressemitteilung 213/2018

01.08.2018 - 213/2018
Landkreis Dingolfing-Landau / Straßenbau
Ausbau der Bundesstraße 20 bei Haunersdorf
Regierung von Niederbayern leitet wegen Planänderungen und Planergänzungen öffentliche Anhörung ein

Für den Ausbau der B 20 bei Haunersdorf mit einem dritten Fahrstreifen läuft seit November 2014 das Planfeststellungsverfahren. Aufgrund von Einwendungen im bisherigen Anhörungsverfahren hat das Staatliche Bauamt Landshut Planänderungen sowie Planergänzungen vorgenommen. So muss für das Vorhaben unter anderem eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Die Regierung von Niederbayern führt auf Antrag des Staatlichen Bauamtes Landshut zum geänderten und ergänzten Plan nun eine öffentliche Anhörung durch.

Die Planunterlagen (Tektur vom 4.6.2018) können im Markt Simbach und in der Stadt Landau a. d. Isar eingesehen werden. Ort und Zeit der Auslegung werden dort öffentlich bekanntgegeben. Die Tekturplanung kann auch auf der Internetseite der Regierung eingesehen werden.

Die Planänderungen und -ergänzungen beinhalten im Wesentlichen:

  • Lärmschutz
    Die Lärmbeurteilung/-berechnung wurde angepasst. Da im Bereich des Weilers Straßhaus bei drei Wohngebäuden die Lärmvorsorgewerte in der Nacht überschritten werden, hat der Vorhabenträger passive Lärmschutzmaßnahmen (Lärmschutzfenster) nach Maßgabe der 24. BImSchV i. V. m. der VLärmSchR 97 vorgesehen.
  • Retentionsraumausgleich
    Durch das Vorhaben gehen im Bereich der Anschlussstelle Haunersdorf (St 2083) im Überschwemmungsgebiet der Vils etwa 5.000 m3 Retentionsraum verloren. Der Hochwasserrückhalteraum soll durch eine bis zu 2 m tiefe Geländeabgrabung auf dem Grundstück Flnr. 108/3, Gemarkung Haunersdorf, wieder hergestellt werden. Das Grundstück ist im Eigentum der Bundesstraßenverwaltung, private Grundstücksflächen werden nicht beansprucht.
  • Umweltverträglichkeitsprüfung
    Die Planunterlagen wurden mit Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (Unterlage 15) ergänzt.

Pm18213Ausbau der Bundesstraße 20 bei Haunersdorf. Foto: Regierung von Niederbayern