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Pressemitteilung 267/2018

29.10.2018 - 267/2018
Niederbayern / Wirtschaft
Niederbayerische Projekte profitieren vom INTERREG V A Programm Österreich - Bayern 2014 - 2020
Insgesamt 6,6 Millionen Euro an Fördermitteln für grenzüberschreitende Projekte genehmigt

Das INTERREG V-A Programm Österreich-Deutschland/Bayern 2014 - 2020 ist eines von 60 grenzüberschreitenden Strukturfonds-Förderprogrammen der Europäischen Union, mit einem Fördervolumen von 54,5 Millionen Euro.

Ziel des INTERREG-Programmes ist die Intensivierung der grenzüberschreitenden Kooperation in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation und nachhaltige touristische Nutzung des Kultur-, Natur- und Lebensraums sowie die Bewahrung der Biodiversität und die Zusammenarbeit in Rechts- und Verwaltungsfragen. Bisher konnten schon mehr als 85 % der Programmmittel vergeben werden.

Als Grenzregion zwischen Bayern und Österreich kann auch der Regierungsbezirk Niederbayern von den Mitteln profitieren. So wurde beispielsweise ein IT-Projekt zur Förderung der Vernetzung und des Wissenstransfers im Bereich Data Science genehmigt, an dem neben der FH Kufstein, der FH Salzburg, der FH Vorarlberg, der HS Kempten und der Universität Salzburg auch die Universität Passau beteiligt ist.

Insgesamt wurden in der letzten Sitzung des Begleitausschusses 17 Vorhaben mit einem Fördervolumen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung von insgesamt 6,6 Millionen Euro genehmigt. Unter anderem wurde vier innovativen Forschungsprojekten zugestimmt, die sich herausfordernden Themen, wie der Entwicklung von Natrium-Ionen Batterien als Hochvoltspeichersystem, widmen. An diesem Projekt ist das Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut in Ruhstorf a. d. Rott beteiligt.

Auch ein Projekt zur weiteren Entwicklung eines grenzüberschreitenden Mittelzentrums zwischen Neuhaus am Inn und Schärding wurde auf den Weg gebracht.

Um eine weitere Stärkung des Natur- und Kulturerbes im Grenzraum zwischen Bayern und Österreich zu gewährleisten konnten vom Begleitausschuss zusätzliche Mittel von 3 Mio. Euro für die restliche Programmperiode zur Verfügung gestellt werden. In der Einplanung neuer Vorhaben wird somit ein erneuter Fokus auf Projekte im touristischen Bereich sowie weiterhin auf langfristige, strukturelle Kooperationen zum Abbau von Barrieren im Grenzraum gelegt.

Der nächste Begleitausschuss findet im Juni 2019 statt, Projekte für diesen können bis 13. März 2019 eingereicht werden.

Alle Informationen zum Programm INTERREG Österreich-Bayern 2014 - 2020, den Möglichkeiten zur Projektantragstellung, sowie Ansprechpartner finden Sie auf der Programm-Homepage www.interreg-bayaut.net.