Katastrophenschutz: Luftbeobachter trainieren für den Ernstfall
Ob Waldbrand- oder Hochwassergefahr – sie nehmen „von oben“ eine lebensnotwendige Aufgabe wahr: Niederbayerns Luftbeobachtungsteams, die von der Regierung von Niederbayern im Rahmen des Katastrophenschutzes eingesetzt werden. Um zu jeder Zeit gut vorbereitet zu sein und schnellstmöglich reagieren zu können, üben die niederbayerischen Luftbeobachter und Piloten der Luftrettungsstaffel auf Einladung der Regierung regelmäßig für den Ernstfall: Diesmal am kommenden Mittwoch, 22. April, auf dem Flugplatz Arnbruck – einem von fünf niederbayerischen Stützpunkten der Luftrettungsstaffel. Der Fortbildungstag ist für die geladenen Teilnehmer zweigeteilt: in einen theoretischen Teil am Vormittag und einen anschließenden praktischen Teil. Bei Letzterem, der gegen Mittag startet, finden Übungsflüge statt.
Erkennen, lokalisieren und alarmieren: Zu den Aufgaben der Luftbeobachtungsteams zählen unter anderem, Waldbrände möglichst frühzeitig zu erkennen, die Brandstelle exakt zu lokalisieren und dies der Integrierten Leitstelle (ILS) per Digitalfunk zu melden. Diese alarmiert dann umgehend die zuständigen Feuerwehren zur Brandbekämpfung. Mit Informationen aus der Luft kann sowohl die Anfahrt als auch der Löscheinsatz der Wehren unterstützt werden.
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