"Blick über den Länder-Tellerrand" mit Deutschlands Verwaltungsspitzen
Die Regierungshauptstadt Landshut ist Treffpunkt einer bundesländerübergreifenden Runde: Dem „Innovationsring“, bei dem am Donnerstag und Freitag insgesamt 23 Vizepräsidentinnen und -präsidenten der Mittelinstanzen aus acht Bundesländern zusammenkamen. Mit dabei in diesem Jahr: die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Primäres Ziel des jährlichen „Verwaltungsgipfels“, der heuer von der Regierung von Niederbayern veranstaltet wurde: „Die Verwaltungen nachhaltig stärken – für einen Staat, der leistungsfähig, modern und bürgernah ist“, fasst es Niederbayerns Regierungsvizepräsidentin Monika Linseisen zusammen, die die Behördenspitzen in der Regierung willkommen hieß.
Der Innovationsring sei eine feste Größe im Austausch der deutschen Mittelbehörden und habe sich, wie Linseisen in ihrer Begrüßung hervorhob, als wichtiges Netzwerk in der föderalen Zusammenarbeit etabliert. In kompakten Beiträgen teilten die Vertreter der Bundesländer ihre Erfahrungen aus Projekten und Best Practices. Von digitalen Verwaltungsservices über Bürokratieabbau bis hin zum smarten Einsatz Künstlicher Intelligenz und der Beschleunigung länderübergreifender Energieprojekte – der Fokus lag darin, Synergien zu nutzen, voneinander zu lernen und zu profitieren.
Die wichtige Bedeutung des gemeinsamen Treffens betonte auch Regierungspräsident Rainer Haselbeck in seinem Grußwort: „Der offene Austausch und der Blick über den Länder-Tellerrand machen den Innovationsring aus. Was in einem Bundesland bereits funktioniert, kann anderswo wertvolle Impulse geben. Bewährte Lösungen werden geteilt und weitergedacht – genau dieser Transfergedanke macht das Format so wirkungsvoll.“
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