Auf Initiative des Landtagsabgeordneten und stellvertretenden BdV-Landesvorsitzenden Josef Zellmeier, MdL (Dritter von links), kamen die BdV-Bezirksspitze mit Vorsitzendem Eduard Neuberger (Dritter von rechts) und den drei stellvertretenden Vorsitzenden Rudi Schnur (Zweiter von links), Damian Bednarski (links) und Helmuth Zink (rechts), Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Vierter von links), die ehemalige Landtagsabgeordnete Reserl Sem und Regierungspräsident Rainer Haselbeck zu einem Austausch über die Zukunft der Erinnerungskultur zusammen.
© Regierung von Niederbayern

Geschichte bewahren, Gedenken erhalten, Generationen erreichen

„Wer Heimat bewahren will, muss auch ihre Geschichte lebendig halten“: Unter diesem Leitgedanken, der auch den jüngsten Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am vergangenen Sonntag prägte, tauschten sich auf Initiative des Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Landesvorsitzenden des Bundes der Vertriebenen (BdV), Josef Zellmeier, MdL, der BdV-Bezirksvorstand Niederbayern mit Eduard Neuberger an der Spitze, die ehemalige Abgeordnete Reserl Sem, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Regierungspräsident Rainer Haselbeck über die Zukunft der Erinnerungskultur aus. Beim Treffen ging es insbesondere um die Arbeit des BdV und seiner Landsmannschaften, die Gewinnung junger Mitglieder für die Verbandsarbeit sowie den dauerhaften Erhalt von Gedenkstätten. 

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges mussten aufgrund von Flucht und Vertreibung rund 15 Millionen Deutsche aus den ehemaligen deutschen Ostprovinzen, dem Sudetenland und den Siedlungsgebieten ihre Heimat verlassen. In Folge dessen kamen circa drei Millionen deutsche Heimatvertriebene nach Bayern. „Der Bund der Vertriebenen und seine Landsmannschaften halten die Erinnerungen an dieses Schicksal wach“, betonte der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier, MdL, der selbst familiäre Wurzeln in einer Vertriebenenfamilie hat und sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Ehrenämtern für Heimatvertriebene und Aussiedler engagiert, darunter auch als Landesvorsitzender der „Karpatendeutsche Landsmannschaft“. 

Zur ausführlichen Pressemitteilung