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Pressemitteilung 34/2018

23.01.2018 - 34/2018
Stadt Straubing / Bauwesen
Wohnraumförderung bleibt in Schwung
32,8 Millionen Euro Wohnraumförderung für Niederbayern im Jahr 2017

Nach einem erfolgreichen Start des Wohnungspakts im Jahr 2016 sind die Förderzahlen in Niederbayern auch 2017 weiter deutlich gestiegen. 32,8 Millionen Euro haben Bund, Land und Landesbodenkreditanstalt im Rahmen des Wohnungspakts Bayern für den Mietwohnungsbau im Jahr 2017 bereitgestellt. Die Regierung von Niederbayern konnte damit den Neubau, den Umbau und die Modernisierung von insgesamt 310 Mietwohnungen fördern - mehr als doppelt so viele wie 2016.

"Dieser Erfolg ist für uns kein Grund nachzulassen   er motiviert uns vielmehr zu weiteren Anstrengungen" sagt Regierungspräsident Rainer Haselbeck. So werde die Regierung von Niederbayern bei der gemeinsamen Wohnungsbautagung mit der Regierung der Oberpfalz am 7.2.2018 versuchen, noch mehr Bauherrn für die Förderprogramme zu gewinnen. Denn für das soziale Klima im Land ist bezahlbarer Wohnraum von besonderer Bedeutung, betont Haselbeck. Die Bevölkerungszahl in Niederbayern ist in den vergangenen Jahren angestiegen und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum. Dies führt dazu, dass es auch in Niederbayern vielerorts für Familien mit geringen oder mittleren Einkommen immer schwieriger wird, preisgünstige Mietwohnungen zu finden.

Städte und Gemeinden können seit zwei Jahren ein Kommunales Förderprogramm nutzen. 2017 haben neun niederbayerische Kommunen davon Gebrauch gemacht und in insgesamt elf Projekten 83 Wohnungen neu gebaut oder modernisiert. 2,9 Millionen Euro Zuschüsse und 1,3 Millionen Euro Darlehen wurden von der Regierung von Niederbayern dafür bewilligt, eine deutliche Steigerung gegenüber 2016 mit 55 Wohnungen. Besonders günstig erweisen sich dabei Projekte, bei denen in bisher leerstehenden Gebäuden zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird.

Wohnungsunternehmen, Baugenossenschaften und vor allem private Investoren zeigten 2017 großes Interesse an der staatlichen Wohnraumförderung. Mit 28,6 Millionen Euro wurde der Bau von 227 Mietwohnungen gefördert, fast dreimal so viel wie 2016 (79 Wohneinheiten und zehn Millionen Euro Förderung). Die finanzielle Unterstützung besteht in erster Linie aus zinsverbilligten Darlehen. Zusätzlich gibt es seit einiger Zeit einen Zuschuss von bis zu 300 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Auch 2018 rechnet die Regierung von Niederbayern mit einer starken Nachfrage nach diesem Förderprogramm.

Bauherrn oder Käufer von Eigenheimen wurden 40 überwiegend junge Familien mit Hilfe staatlicher Unterstützung in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro.

Pm18022 1Regierungspräsident Rainer Haselbeck und Doris Reuschl, Leiterin des Sachgebiets Wohnungswesen der Regierung, besprechen die Situation der Wohnraumförderung in Niederbayern. Foto: Regierung von Niederbayern

 

Ein gelungenes Beispiel für geförderten Wohnungsbau in der Stadt Straubing entsteht aktuell an der Wittelsbacher Höhe.

Auf einem Grundstück, schräg gegenüber dem Straubinger Freibad baut die städtische Wohnungsbaugesellschaft ein Gebäude mit 46 Wohnungen für geringe und mittlere Einkommen. Das viergeschossige Gebäude umschließt auf drei Seiten einen Innenhof und nimmt Bezug auf die Bestandsgebäude. Der breite Wohnungsmix, der auch Wohnungen für größere Familien vorsieht, sorgt für soziale Vielfalt. Die Wohnungen sind alle barrierefrei und über Aufzüge erschlossen, sodass sie auch gut für Personen mit eingeschränkter Mobilität und ältere Menschen geeignet sind.

Pm18034Wohngebäude an der Wittelsbacher Höhe. Plan: Architekten Wackerbauer & Reitberger, Straubing

 

Mit diesem Projekt werden in der Stadt Straubing Gesamtinvestitionen von ca. 7,5 Millionen Euro angestoßen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.regierung.niederbayern.bayern.de/aufgabenbereiche/3/wohnungswesen/index.php oder http://www.wohnen.bayern.de

Tel.: 08 71 / 8 08 01 oder per E-Mail: poststelle@reg-nb.bayern.de

Auskünfte über Zuschüsse für den Bau oder Erwerb von Eigenheimen geben die Landratsämter und die Kreisfreien Städte.