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Pressemitteilung 83/2020

04.03.2020 - 83/2020
Landkreis Kelheim / Feuerwehr
7.500 Euro für neuen hydraulischen Hilfeleistungssatz für Rettungswagen der Freiwilligen Feuerwehr Abensberg

Zum Kauf eines neuen hydraulischen Hilfeleistungssatz für den Rettungswagen für die Freiwillige Feuerwehr Abensberg hat die Regierung von Niederbayern der Stadt Abensberg im Landkreis Kelheim 7.500 Euro als Zuschuss bewilligt. Die Mittel stammen aus der Feuerschutzsteuer, für die der Landtag im Bayerischen Feuerwehrgesetz eine zweckgebundene Verwendung im Feuerschutz festgelegt hat.

Der hydraulische Rettungssatz ist eine Zusammenstellung von hydraulischen Geräten mit Zubehör, welche durch Aggregate (Motorpumpe bzw. Motorpumpenaggregat) betrieben werden. Hydraulisches Rettungsgerät wird zur Rettung und Bergung von Menschen bei Unfällen auf der Straße oder der Schiene sowie bei sonstigen Unglücksfällen eingesetzt.

Ein Rettungssatz besteht entweder aus einem separaten (Rettungs-)Spreizer und einer Rettungsschere, eventuell ergänzt durch einen oder mehrere Rettungszylinder, sowie ggf. zusätzlichem Gerät, oder einem Kombigerät, das die Funktion von Spreizer und Schere in sich vereint.

Der hydraulische Rettungssatz wird von einer Hydraulikpumpe mit derzeit ca. 700 Bar, bei manchen Modellen aber auch deutlich mehr, angetrieben. Da Pumpe und Arbeitsgeräte voneinander getrennt sind, werden diese durch Hydraulikschläuche verbunden. Die Schläuche befinden sich zur besseren Handhabbarkeit oft auf Haspeln. Bei kleineren Arbeitswerkzeugen sind diese oft schon mit den Schläuchen verbunden und somit schneller einsatzbereit.

Neben den aggregatbetriebenen Geräten gibt es auch Akkugeräte, die in einem Gehäuse Akku, Hydraulikpumpe und Kombispreizer vereinen.