Positive Waldentwicklung in Niederbayern
Die Wälder in Niederbayern entwickeln sich positiv - sie werden vielfältiger, naturnäher und reicher an Laubbäumen, Tanne und Totholz. Dies ist das Ergebnis regionalisierter Auswertungen aus der aktuellen Bundeswaldinventur, die heute die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft zusammen mit der Regierung von Niederbayern vorgestellt hat. Die Holzvorräte in Niederbayern liegen derzeit bei rund 144 Millionen Kubikmeter. Damit haben sie trotz der katastrophalen Auswirkungen des Sturms Kolle 2017 nur um 1,4 Prozent gegenüber der letzten Inventur 2012 abgenommen.
Der Waldumbau in Niederbayern macht Fortschritte. Die Anteile von Laubholz und Tanne sind in den letzten zehn Jahren weiter angestiegen. „Die erfreuliche Bilanz zeigt: Unsere Wälder sind in guten Händen. Denn die positive Entwicklung ist vor allem das Ergebnis nachhaltiger und vorausschauender Arbeit unserer Waldbesitzer und Förster. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag für Mensch, Natur und Klima“, unterstrich Regierungspräsident Rainer Haselbeck. Denn Wälder haben wichtige Funktionen zum Beispiel für Trinkwasserschutz, Erholung und Biodiversität und liefern den nachwachsenden und klimafreundlichen Rohstoff Holz.
Zur ausführlichen Pressemitteilung der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
